Homophobia

Homophobia

Homophobia is a hostile attitude, form of prejudice or discrimination directed towards people who are or are perceived to be homosexual, bisexual or transgender. Homophobic people often have a deep dislike or even fear of LGBT+ people and may express hatred, prejudice or hostile actions towards them because of their sexual orientation or gender identity. Homophobia can manifest itself on an individual level, but also on a societal and political level, and often has a serious impact on the lives and health of LGBT+ people.

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Straftaten gegen LGBTIQ*-Menschen wurden 2023 vom Bundeskriminalamt im Bereich Hasskriminalität registriert.

Quelle: Statista – Infografik „Anzahl der Straftaten gegen LGBTIQ*-Menschen in Deutschland“ (2024)

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der LGBTIQ*-Personen in Deutschland gaben an, innerhalb von fünf Jahren körperliche oder sexuelle Übergriffe aufgrund ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität erlebt zu haben.

Quelle: European Union Agency for Fundamental Rights (FRA) „LGBTI Survey – Country factsheet Germany“ (2024)

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Straftaten gegen queere Menschen wurden 2022 im Unterthemenfeld „sexuelle Orientierung“ erfasst; davon 227 Gewaltdelikte.

Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) – Meldung „Queerfeindliche Hasskriminalität und Gewalt besser bekämpfen (2023)

Homophobie bleibt in Deutschland ein tief verwurzeltes Problem. Queere Menschen – also Personen, die sich als lesbisch, schwul, bisexuell, trans- oder intergeschlechtlich verstehen – erfahren nicht nur verbale Abwertungen, sondern auch körperliche Aggressionen. Solche Angriffe treffen Menschen an ihrer Identität, erzeugen Angst und Ausgrenzung. In einer Gesellschaft, die Gleichheit und Menschenwürde hochhalten sollte, ist es ein schwerwiegender Widerspruch, wenn Homophobie noch immer sichtbar und wirksam ist.

Im Strafvollzug und bei Resozialisierungsprozessen kann Homophobie besondere Bedeutung haben. Inhaftierte, die queer sind oder queer wahrgenommen werden, laufen Gefahr, Opfer von Gewalt oder Mobbing zu werden – sei es durch Mitgefangene oder durch feindselige Strukturen im Vollzug. Eine Umgebung, in der Homophobie nicht thematisiert wird, macht Respekt, Sicherheit und persönliche Weiterentwicklung schwer möglich. Deshalb ist eine Haltung und Praxis gefragt, die sexualisierte Identität schützt und gleichwertige Teilhabe ermöglicht – auch und gerade hinter Gittern.

Das Projekt „Ausbruch nach innen“ kann hier ansetzen. Es bietet den Teilnehmenden Raum, ihre eigenen Erfahrungen mit Ausgrenzung und Vorurteilen – darunter auch Homophobie – zu reflektieren. Über den sokratischen Dialog und interaktive Methoden lernen sie, wie homophobe Muster entstehen – in Gedanken, Sprache und Handlung – und wie sie diesen aktiv begegnen können. Die Teilnehmenden werden gestärkt, respektvoll und gewaltfrei mit Konflikten umzugehen. So trägt „Ausbruch nach innen“ dazu bei, homophobe Dynamiken aufzubrechen und Perspektiven für ein inklusives, wertschätzendes Miteinander zu eröffnen.

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Wenn Sie mehr über unser Angebot erfahren möchten, nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Wir helfen Ihnen dabei, Homophobie effektiv entgegenzuwirken.